KMPFSPRT
Band

2017 war ein Jahr des Durchatmens für KMPFSPRT. Die Kölner, die seit Beginn ihrer Bandgeschichte das Pedal mit ihrem (Post-) Hardcore/Punk immer bis zum Anschlag durchgedrückt haben, können mittlerweile auf zwei Alben, eine EP und eine Split-7“ mit Boysetsfire zurückblicken. Dazu kamen jede Menge Touren und Shows mit Szenegrößen wie Jennifer Rostock, Saves The Day, A Wilhelm Scream oder Adam Angst, unzählige Festivals von Melt! bis Bochum total und insgesamt über 200 Konzerte in jeder erdenklichen Kapazität: vom kleinen Punkrock-Club bis zur großen Halle.

Ein guter Zeitpunkt also, einen Gang zurückzuschalten und zu reflektieren, wohin die Reise gehen soll. Erklärtes Ziel: „Gaijin“. Das japanischen Wort für ‘Außenseiter‘, das man auch mit ‘Mensch von außerhalb‘ übersetzen kann, ist der Titel von KMPFSPRTs drittem Album (VÖ: 30.03.2018). Es beschreibt das aktuelle, oft unterschwellig negativ gefärbte Lebensgefühl in all seiner Konsequenz: Ob Wahlerfolge der AfD, Polizeigewalt oder das Desinteresse einer Hipster-Generation, die nur noch um sich selbst kreist – KMPFSPRT kommentieren die gesellschaftliche Realität mit der von ihnen bekannten Direktheit.